Seit Projektbeginn im Juli 2003 konnten insgesamt vier Jugendzentren sowie vier marode Sportstätten saniert und renoviert werden. Hier bekommen Jugendliche aller Volksgruppen im Alter von 12 bis 15 und von 16 bis 20 Jahren neue Perspektiven aufgezeigt. Gemeinsam werden sportliche Aktivitäten, Wettbewerbe, Kulturveranstaltungen und Festivals organisiert. Die Jugendlichen werden bei der Stellensuche und beim Einstieg in die Arbeitswelt unterstützt. Zusätzlich stehen allen Interessierten verschiedene Kurse offen, darunter Georgisch für Armenier und Azeris, Englisch, Deutsch und andere europäische Sprachen sowie Staatskunde, Menschenrechtserziehung, Umwelt, Musikunterricht, traditionelles Kunsthandwerk, Computerkurse, Hygiene und Gesundheit. So gibt es ein spezielles Kursangebot für junge Frauen, das sich mit Themen wie Frühehe und ungewollter Schwangerschaft befasst.
All diese Aktivitäten erleichtern den Jugendlichen ihre Eingliederung in die neue marktwirtschaftliche Gesellschaft.
Gleichzeitig verbessern sie das wechselseitige Verständnis, um ein dauerhaft friedliches Miteinander, eine Stärkung demokratischer Strukturen und den wirtschaftlichen Aufschwung in den Provinzen zu unterstützen. Um diese Orte der Begegnung zu erhalten, will World Vision auch in Zukunft helfen.
So soll ein Kleinbus angeschafft werden, um auch Jugendliche in den umliegenden Ortschaften, darunter schwer zugängliche Bergdörfer, zu erreichen. Zudem ist geplant, für sie eine Art Schulbus-Service einzurichten.
Weitere Informationen zu diesem Projekt erhalten Sie unter: http://www.worldvision.de.
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